Skyability inspiziert Fernwärmeleitungen mit Drohne und Wärmebildkamera

Leckageortung an Fernwärmeleitungen durch Drohnen eröffnet neue Möglichkeiten!

Klirrend kalte Temperaturen, finstere Nacht und dicht besiedeltes Einsatzgebiet! Nicht die einfachste Kombination, um Drohnen fliegen zu lassen. Für einen speziellen Auftrag im öffentlichen Interesse, wurde von der Austrocontrol ein Bescheid erlassen, der uns bei Skyability die Befliegung von Fernwärmeleitungen mit Drohnen ermöglicht! Eine entsprechende Befähigungsprüfung bei der Austrocontrol wurde von allen eingesetzten Skyability Piloten projektbezogen abgelegt!

 

 

Das Fernwärmenetz in Wien erstreckt sich über etwa 1200km Länge. In Gebieten, wo Begehungen schwierig durchzuführen sind, keine permanente Leckageüberwachung besteht und Wasserverluste nur bedingt eingegrenzt werden können, werden nun Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt um die Wasser- und somit Wärmeverluste zu detektieren. Die Früherkennung von Verlusten ermöglicht es, die Wärmeversorgung für alle Einwohner sicher zu stellen und teure, großflächige Grabungen zu minimieren!

Unser Kunde und Kooperationspartner Wienenergie nutzt nun die Technologie Drohne in Kombination mit unserer hochauflösenden Wärmebildkamera, um sich bei schwer zugänglichen Gebieten einen Überblick über die Leitungsbeschaffenheit machen zu können.

 

Einsatz von „schwerem Gerät“ 

Bei der Befliegung waren wir mit einer redundant ausgeführten, 16kg schweren Drohne, bestückt mit unserer hochauflösenden, etwa 2,1kg schweren Thermografiekamera (FLIR T1020) in etwa 50m Höhe über Grund unterwegs. Die voll radiometrischen Aufnahmen wurden einerseits von Experten live mitverfolgt und können nachträglich ausgewertet und analysiert werden. Alle Aufnahmen sind georeferenziert und werden anschließend zu einem thermografischen Orthofoto zusammengesetzt. So können Auffälligkeiten exakt zugeordnet werden und Fehlgrabungen ausgeschlossen werden!

 

 

 

Einsatz ist äußerst effizient und lohnte sich!

Die Befliegungszeit war zwischen 04:00 und 06:00 morgens um Bewohner und Straßenverkehr nicht zu beeinträchtigen! Insgesamt wurde bei der 2 stündigen Befliegung etwa 6km abgeflogen/dokumentiert und mehrere Auffälligkeiten aufgezeigt. Störung des Verkehrs und der „frühaufsteher“ Passanten gibt es durch den Drohneneinsatz keine.

www.skyability.com